Ásdís Samsonsdóttir
budder
26.03.2023
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Alice Glass
So sehr Ásdís Stella Samsondóttir auch von einem kritischen Geist geprägt und unterschwellig an allem stets was auszusetzen haben scheint, so liegt der 32-Jährigen nicht mehr am Herzen als das Wohl ihrer Mitmenschen, die sich stets auf sie verlassen können. Sie ist aufopferungsvoll und überschreitet im Zweifelsfall auch sehr bereitwillig die Grenzen des Gesetzes, das in ihren Augen ohnehin nicht auf fairem Fundament fußt. Was der gerade einmal 1,66 m großen Frau an Körpergröße fehlt, macht ihre unbändige Wut auf jeden Fall wett. Trotz einer scharfen Zunge fackelt Ásdís nicht lang und greift gerne schon mal zum Mittel der körperlichen Gewalt, ehe man sich’s versieht. Es ist kein Zufall, dass sie sich da bei Männern bevorzugt auf Schrittbereich konzentriert; ganz im Gegenteil: es ist so einprägsam und effektiv, wie sie unbeugsam und endlos stur. Folglich würde sie sich auch nicht als Single bezeichnen, sondern als ungebunden.

Geboren wurde Ásdís am 2. Dezember 1988 an der isländischen Westküste, der Heimat ihrer Mutter, ist jedoch an der US-Ostküste, in New York City, bei ihrem Vater aufgewachsen. Mit bereits 15 Jahren musste sie allerdings auf die harte Tour lernen, auf eigene Beine zu stehen, als dieser Suizid beging, und ist trotz allem rückblickend sehr stolz auf sich, wie ihr das ohne staatliche Obhut, der sie sich vehement entzog, doch gelungen ist. Tatsächlich beherrscht sie bis heute ein gar krampfhafter Stolz auf ihre eigene Unabhängigkeit, die es ihr zugleich schier unmöglich macht, Hilfe von außen anzunehmen oder gar danach zu fragen. Das mag auch ein Grund, warum sie nicht so einfach aus der schon seit vielen Jahren betriebenen Sexarbeit herauskommt, die ihr doch immer ihr festes Standbein mimt, während sie sich in anderen Jobs in aller Regel nicht lange halten kann, weil sie sich nicht besonders viel gefallen lassen will und viel zu schnell an den gegebenen Machtverhältnissen aufreibt. Dennoch findet man sie regelmäßig als Service-Kraft in wechselnden Anstellungen, so auch aktuell wiedermal hinter einer Bar. Von ihrem Schuldenberg vermag aber weder das eine, noch das andere sie befreien.
Dabei ist es nicht so, dass sie nicht versucht hätte, etwas aus sich zu machen; nachdem sie New York City für ein allerdings gescheitertes Jura-Studium hinter sich gelassen hatte, lebt sie nun seit einigen Jahren in Chicago, genauer gesagt in der 1115 S Karlov Avenue in North Lawndale. Nicht gerade der beste Fleck der Welt, zugegeben, aber oft ist sie ohnehin nicht Zuhause anzutreffen und treibt sich meist irgendwo herum, um irgendjemanden notfalls gehörig mit ihrer Hilfsbereitschaft ungefragt auf den Nerv zu gehen, die sie indes immerhin von der eigenen sich eingeschlichenen Orientierungslosigkeit und dem sich anstauenden Frust über die gesellschaftlichen Verhältnisse ablenken kann.

Good to Know
wusstest du schon, dass Ásdís Samsonsdóttir . . .

… zwar auf Island geboren wurde, weswegen sie diesen nun vielen exotisch daherkommenden, tatsächlich aber vielmehr touristischen Namen trägt, aber in New York City aufgewachsen ist, allein bei ihrem Vater, Samson Welsh, einem Schreiner & Hobbymusiker & der beste Mensch, den sie sich überhaupt vorstellen kann und der sie schon von klein auf seinen Schultern mit auf Demos usw. nahm? Ihre Mutter hat sie dagegen das letzte Mal gesehen, als sie ein Jahr alt war, und hegt auch kein Interesse daran, dies je nochmal zu ändern.
… sich zum Zeitpunkt, als ihr Vater sich in der gemeinsamen Wohnung erhängte, vermutlich schon in dieser aufhielt, seine Leiche aber erst am nächsten Morgen entdeckte? Es war zuvor ein mieser Abend für sie, dass sie nicht mehr das Bedürfnis verspürt hatte, noch irgendein Wort mit ihm zu wechseln, und sich direkt mit lauter Musik auf den Ohren in ihr Zimmer verzog. Sie weiß heute gar nicht mehr, um was es damals eigentlich ging – irgendein Freund hatte irgendwas zu ihr gesagt und sie damit tierisch aufgeregt, blah blah – und macht sich bis heute einen enormen Vorwurf daraus. Mit Details zu dem Tod ihres Vaters hat sie sich seither nie beschäftigt.
… danach recht schnell vor den Behörden, in deren Obhut sie hätte landen sollen, geflohen ist? Als man sie bei der Leiche ihres Vaters aufgriff, schaffte man es zwar ob ihres Schockzustands noch, sie in ein Krankenhaus zu bringen, doch von dort aus floh sie recht zügig und ließ sich vor den Behörden bis zu ihrer Volljährigkeit auch tunlichst nicht mehr blicken. Als bereits jugendliche Runaway bemühte man sich ohnehin nicht aktiv darum, sie aufzufinden.
… dadurch auch ihren Schulabschluss erst einmal ad acta legen musste? Diesen holte sie erst mit Anfang 20 – mit einem neuen Ziel vor Augen – in einer entsprechenden Einrichtung für Erwachsene nach.
… einst alles in ihrer Heimat New York City für ein Jura-Studium zurückgelassen hat, weil sie wirklich daran geglaubt hatte, sich da durch kämpfen und dann eines Tages als Richterin tatsächlich etwas erreichen, etwas verändern zu können? Die Scham und endlose Wut über ihr Scheitern verhinderte es, dass sie nach NYC zurückkehrte, so dass sie seither lieber in Chicago Zuflucht gesucht hatte.
… von damals noch einen saftigen Schuldenberg zu verzeichnen hat, weil man ihr nachträglich ein Waisen-Stipendium für dieses Studium wieder aberkannt hat, von dem sie von Anfang an gemeint hat, man hätte sie dort hineingequatscht! Aber darum, dass sie eigentlich noch eine Mutter hat – vermutlich, irgendwo –, ging es in Wahrheit wohl auch gar nicht nach dem Vorfall, bei dem sie einen Kommilitonen die Nase brach, weil der sie als Sexarbeiterin geoutet hatte. Hinzu kommen regelmäßig leider seither auch noch medizinische Rechnungen, denen sie kaum Herr wird, ohne dass sie sich deswegen aber je helfen lassen würde. Ach, und mit dem ehemaligen Kommilitonen hat sie sich natürlich auch außergerichtlich auf ein ordentliches Schmerzensgeld einigen müssen, an dem sie bis heute noch dran sitzt.

… schon seit ihrer frühen Jugend ausnahmslos streng vegan lebt? Sie tut sich schwer mit der Ausbeutung von anderen; dies inkludiert auch Tiere. Sex Jokes in diese Richtung kennt sie allesamt schon, danke sehr. Sie steht auch viel lieber auf frischen, warmen Vanillepudding.
… verdammt schlechte Zigaretten dreht, die kaum für eine handvoll Züge reichen, und dann immer noch vehement darauf besteht, dass das ja Absicht sei?! Anders lässt sich der Fruchttabak, den sie ausnahmslos verwendet, vermutlich auch gar nicht ertragen.
… auch illegalen Rauschmitteln nicht immer abgeneigt ist? Während sie ihre Epilepsie katastrophal und vollkommen unzureichend behandelt, ist sie da allerdings umso achtsamer in ihren Konsum, kennt ihre Grenzen sehr genau und ist eine absolute Spaßbremse, wenn’s um Mischkonsum geht.
… sich ganz nach Situation mit unterschiedlichen Namen vorstellt? So kennt die Polizei, sowie ein bestimmtes Krankenhaus eine Ruth Salmon, mit Ausweis bestätigt, & die Klienten ihres unabhängigen Einkommens nennen sie nur Eve.
… bei den Namen von Klienten aber teils echt happig ist? Sams nimmt sie so etwa konsequent nicht an, reagiert nicht einmal auf ihre Anfragen, ganz gleich ob sie Samuel, Samir, Samson, Samwise heißen. Es ist doch schon komisch genug, dass ihre Exfreundin in New York City Samara heißt, oder?!
… schon genügend von solchen Klugscheißern begegnet ist, die ihr erklären, dass ihr Nachname so gar nicht funktionieren kann und Patronym & Matronym miteinander vermischt? Scheiß drauf, da steckt der Name ihres Vaters drin & der war eben so. Wer interessiert sich schon für ihre Mutter!
… wahrscheinlich weniger unter dem Verlust einer Hand leiden würde als unter dem Verlust eines ihrer Handys? Sie ist schier unentwegt auf den Beinen, immer irgendwo unterwegs; da sind ihr die vielen Messenger und Social Media eine dankbare Möglichkeit, um jederzeit mit allen Leuten um sich herum in Kontakt zu stehen, am liebsten gleichzeitig! Entsprechend sieht man sie ständig auf dem Handy herumtippen.
… in ihrer Community in unregelmäßigen Abständen andere, vor allem jüngere Teenager, in Selbstverteidigung schult, die zwar keinem bestimmten Stil folgt, aber auf die erlernten Schwachpunkte am menschlichen Körper abzielt? Ihr ist nichts wichtiger, als dass die Leute in Zukunft niemals durchmachen müssen, was sie einst zu ertragen hatte, auch wenn sie ein denkbar hitziges Gemüt dafür hegt, das vielleicht auch mal vorschnell zu Gewalt greifen würde.
… links nahe des Hüftknochens auf der Innenseite eine kleine Narbe von einer Schreckschusswaffe trägt und hinter ihrem linken Ohr außerdem ein Semikolon eintätowiert hat? Beides glücklicherweise unauffällig genug, dass sie sich selten erklären muss. Die bunt gefärbten Haare, sowie ihr dominantes Wesen dürften auch ausreichend davon ablenken.
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Gast • Ásdís Samsonsdóttir
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