Joséphine Desjardins
Beestje
24.09.2022
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Nora Arnezeder
Joséphine Athénaïs Desjardins kam in Montpellier, Frankreich, zur Welt und wuchs später in Paris auf. Die weltoffene Französin ist die Tochter eines bekannten Galeristen, Kunsthändlers und Mäzen aus Paris. Ihre Mutter hat zwar auch französische Wurzeln, wurde aber in Chicago, Illinois, geboren - demnach ist Joséphine ein Kind zweier Welten. Die 32-Jährige liebt die Kunst, sie wuchs mit ihr auf und wurde zu ihrer großen Leidenschaft. Sie war viele Jahre lang Muse von namhaften (europäischen) Künstlern, erkannte aber, dass sie selbst nie eine große Künstlerin werden würde, stattdessen studierte sie Kunst und Kunstgeschichte an der Sorbonne in Paris. Ihre Kurzzeitehe begann und endete innerhalb eines Jahres, da war Jo gerade einmal 16 Jahre alt und einfach Hals über Kopf in einen Bildhauer verschossen, der sich aber als ein Fehlgriff erweisen sollte. 2011 zog es die junge Frau schließlich in die USA, genauer gesagt nach New York, wo sie mit einem Mitarbeiter ihres Vaters eine weitere Galerie aufbauen und eröffnen sollte. Aber 2013 fand sie sich schließlich in Chicago, Illinois, wieder. Jo arbeitet seither für einen vermögenden Geschäftsmann und Privatsammler als Kunsthändlerin und sie lässt sich gut dafür bezahlen. Für ihre Arbeit reist sie viel umher, was ihr sehr zusagt, da sie es liebt andere Länder zu bereisen. 2018 zog sie schließlich in eine Künstler-WG in Kenwood ein, wo sie unter anderem mit Bianca Monroe und Emilia Merrygold zusammenlebt. Ihre Mitbewohner:innen verwöhnt sie gern mit französischem Gebäck oder sie zeigt ihnen beim gemeinsamen Kochen Rezepte aus ihrer Heimat. Im selben Jahr ließ sie mit einem befreundeten Archäologen und Professor den Podcast "The Bear And The Maiden Fair" aufleben, in dem sie einmal wöchentlich über Kuriositäten der Historik und Kunstgeschichte, aber auch über wahre Begebenheiten, Mythen und berühmte Persönlichkeiten sprechen. Und wenn sie mal das Heimweh überkommt, dann zieht sich die kesse Französin mit einem Glas Rotwein und einer Schallplatte von Carla Bruni zurück - oder sie fliegt ins Familien-Château nach Südfrankreich. Einen Mann oder eine Frau an der Seite von Joséphine gibt es nicht, einerseits glaubt sie nicht an das Konstrukt der Ehe, andererseits war die richtige Person vielleicht einfach noch nicht dabei. Doch Jo ist kein Kind von Traurigkeit, sie liebt das Leben in vollen Zügen.

Good to Know
» full name ◈ Joséphine Athénaïs Desjardins » nickname ◈ Jo, Josi » age ◈ 32 y/o » d.o.b. ◈ August 11, 1988 » place of birth ◈ Montpellier, France » raised in ◈ Paris, France » height ◈ 5 ft 7 in / 172 cm » weight ◈ 121 lbs / 55 kg » eye color ◈ blue » hair color ◈ blonde » residence ◈ 4355 S Lake Park Ave, Kenwood, Chicago, Illinois » job ◈ art dealer & podcaster » marital status ◈ single


◈ verbringt laue Sommerabende am liebsten mit einem Glas Wein und Carla Bruni ◈ zeichnet noch immer selbst, hat es aber nie zu einer eigenen Ausstellung geschafft ◈ ist sehr gesellig und offen im Umgang ◈ liebt es zu backen und zu kochen, ist aber eine bessere Bäckerin als Köchin wie sie findet ◈ denkt und "fühlt" noch immer französisch ◈ wenn sie nervös oder aufgeregt ist, geht sie ohne es zu bemerken in ihre Muttersprache über ◈ sie hat noch immer große Probleme mit englischen Redewendungen und gibt sie hoffnungslos falsch wieder ◈ hätte sich früher als bisexuell bezeichnet, würde es aber mittlerweile eher als pansexuell betiteln ◈ ihre längerfristigen Beziehungen hatte sie aber bisher nur zu Männern ◈ während des Studiums war sie aber beinahe ein Jahr lang mit einer Frau liiert ◈ hat die Angewohnheit auf Ausstellungen von Skulpturen, diese immer anfassen zu wollen, braucht daher immer eine Begleitung, die sie stattdessen betatschen kann ◈ ist Linkshänderin ◈ mag Burlesque-Shows, Varietétheater und Musicals ◈ ist humorvoll, extrovertiert, elegant, schlagfertig, fürsorglich, kreativ, clever, eloquent, kokett, wissbegierig, tolerant, weltoffen, kunstaffin, kreativ, stur, etwas unpünktlich, chaotisch, albern, tollpatschig, leidenschaftlich, frech, forsch, direkt, ehrlich, temperamentvoll, stolz aber auch zuweilen romantisch ◈ weil sie mal beinahe ihre Bude abgefackelt hätte, ist sie von echten Wachskerzen auf realistische LED-Kerzen umgestiegen ◈ ist als Französin sehr offen, was Sex und Nacktheit betrifft ◈ findet, dass weder die Liebe, noch die Freundschaft so etwas wie Alter kennen ◈ zählt demnach die unterschiedlichsten Menschen aus den verschiedensten Altersgruppen und Bevölkerungsschichten zu ihren Freunden oder (Ex-) Liebhabern ◈ reist noch immer gern aufs Familien-Château ◈ zählt aufgrund ihres Berufs als Vielfliegerin ◈ schlendert gern über Trödel- oder Antikmärkte ◈ hat auch eine kleine Sammelleidenschaft für alte Bücher ◈ besitzt einen Schallplattenspieler und ziemlich viele Vinyl-Platten ◈ kann sich für Mode begeistern, achtet aber zunehmend darauf wo und wie die Sachen hergestellt wurden ◈ ist fürs Surfen absolut untalentiert, obwohl sie es gern könnte ◈ kann auch nur mittelmäßig singen und schämt sich für ihre Singstimme (außer sie ist betrunken) ◈ kann dafür ausgezeichnet tanzen ◈ mag Art House Filme ◈ hegt ein großes Interesse am Atlantis-Mythos

Montpellier, Frankreich: Die ersten fünf Jahre ihres Lebens verbrachte Joséphine in der südfranzösischen Stadt Montpellier, die nur zehn Kilometer von der Mittelmeerküste inmitten einer sanften Hügellandschaft am Fluss Lez gelegen ist. Ihr Vater besaß dort ein charmantes kleines Château, das schon lange im Familienbesitz war. Selbst nach dem Umzug nach Paris, kehrte die Familie in den Sommermonaten gern aufs Château zurück. Joséphine, wie auch ihr großer Bruder Mathieu und ihre jüngere Schwester Léa, konnten die weitläufige Landschaft ergründen, durch Weinberge stromern oder am Meer baden gehen. Es war eine unbeschwerte und unaufgeregte Kindheit, die sie in Montpellier verbrachten. Und langweilig wurde es selten, denn ihr Vater Gaspard lud immer wieder gern eine Vielzahl an Freunden aufs Château ein, wo sie gemeinsam miteinander feierten oder Geschichten austauschten. Und manche Freude ihres Vaters blieben auch mal den ganzen Sommer lang - er bot damit Schriftstellern oder Künstlern, die knapp bei Kasse waren, eine kostenfreie Unterkunft. Und Joséphine war von Anfang an von dieser "Scheinwelt" in der sich die Künstler befanden, fasziniert.

Paris, Frankreich: Paris war anders als Montpellier. Paris war einerseits aufregend, groß, unüberschaubar, chaotisch und bunt, wie auch hektisch, getrieben von innerer Unruhe und Konflikten. Dreckig war Paris auch - vielleicht nicht so sehr in den Touristenzentren, aber in den Randbezirken oder in Ecken, in die man nicht so genau schaut. Aber das hat Paris mit jeder anderen Großstadt gemein und Joséphine blickte damals noch zu gern über die Schwächen und Makel der Stadt hinweg. Viel zu fasziniert war sie vom Kontrast, der sich ihr bot. Ihr Vater Gaspard, der bis dato in der Kunstgalerie seines eigenen Vaters in Montpellier gearbeitet hatte, erfüllte sich einen Traum und eröffnete seine eigene Galerie in der Stadt an der Seine. Die Galerie DESJARDINS sollte Jahre später als DESJARDINS & LE FEUVRE fünf Zweigstellen besitzen - drei davon in Europa, eine in Tokio, Japan, und eine in New York in den USA. Und jede einzelne seiner Galerien würde Gaspard regelmäßig besuchen und häufig sogar gemeinsam mit seinen Kindern.

Die Kunst: Sie war etwas, das ihr Vater und ihre Großeltern väterlicherseits, ihr schon früh mit auf den Weg gegeben hatten. Joséphine und ihre Geschwister besuchten schon im Kindesalter schicke Ausstellungen und kannten sämtliche Kunstmuseen in der Gegend. Jo lernte Künstler privat kennen, die heute ihre Werke für Millionen verkauften. Sie blickte früh hinter die Kulissen und lernte das Who-Is-Who der Kunstwelt kennen, während andere Kinder sich noch mit Barbies oder Matchbox-Autos beschäftigen. Ihre Geschwister allerdings blieben dabei ein wenig zurück, denn sie empfanden nicht die gleiche Leidenschaft wie ihre Schwester, die so anfällig für dieses Gewerbe war und selbst angefangen hatte zu malen - und dabei hatte sie berühmte Lehrmeister, auch wenn sie selbst nie an deren Kunstfertigkeit oder Raffinesse heranreichte. Sie wurde allerdings auch schon früh mit in den Sündenpfuhl der Kunstwelt gerissen, denn ihr Vater ließ es sich nicht nehmen seine hübsche Tochter auch mal mit zu Feierlichkeiten von "Freunden" mitzunehmen. Zwar war er darauf bedacht, dass sie keine Drogen annahm, die angeboten wurden, noch, dass sie dem Alkohol oder lüsternden Herren zu nahe kam, dennoch war diese Zeit für eine Heranwachsende prägend.

Die Muse: Joséphine war 14, von der Schule gelangweilt und auch ein wenig frühreif, als ein mit der Familie befreundeter Künstler sie als seine Muse auserkor. Zunächst war daran nicht viel Erotisches, denn sie stand ihm nur Modell (bekleidet) über viele Stunden und Tage hinweg. Ihre Mutter war darüber wenig begeistert, ihr Vater hieß es gut und es ließ die alten Streitigkeiten zwischen ihnen nur wieder neu aufflammen. Doch man fand einen Kompromiss: Wenn sich das Modell-Stehen negativ auf Jos Schulnoten und ihre anderen Verpflichtungen wie das Fechten auswirkten, dann musste sie es aufgeben. Doch die Teenagerin sorgte dafür, dass eben das nicht geschah, auch wenn sie bis spät hinein büffeln musste. Im Alter von 15 Jahren lernte sie einen Künstler kennen, der Plastiken und Skulpturen herstellte und sie wurde seine Muse. Raphaël war gut 15 Jahre älter als sie, trotzdem verliebte sie sich Hals über Kopf in ihn und verbrachte ihre freien Stunden und Ferien vorzugsweise bei ihm. Er besaß eine dieser zwiespältigen und geschundenen Künstlerseelen, die sie anzogen wie Motten das Licht. Sie war vielleicht auch mehr fasziniert und verknallt in ihn, als wirklich verliebt, doch damals kannte sie den Unterschied nicht. Für sie waren die Schmetterlinge im Bauch wahrhaft. Raphaël konnte der zuvorkommendste, liebevollste und tollste Mensch überhaupt sein, und dann wieder hatte er seine düsteren Momente - voller Selbstzweifel, destruktiv, melancholisch und himmelhochjauchzend. Jo war kaum 16 Jahre alt, und ihre Eltern hatten gerade ihre Trennung bekanntgegeben, als Raphaël und Joséphine heirateten. Das war im Herbst 2004 - erst zwei Jahre später, nämlich 2006, wurde in Frankreich die Ehemündigkeit auf 18 Jahre hochgesetzt, zuvor konnten Frauen schon mit 15 den Bund der Ehe eingehen. Aber nur ein halbes Jahr später lag ihre Ehe in Scherben und das, was sie so faszinierend an Raphaël gefunden hatte, nervte sie nur noch - seine Allüren, seine depressiven Momente mitsamt seinem übermäßigem Hang zu Alkohol. Dass er seine Beziehung zu Joséphine und das Ehe-Aus in seinen Werken verarbeitete und damit später berühmter wurde, als je zuvor, hätte sie nicht gedacht. Doch sie war längst weitergezogen und stand weiterhin für befreundete oder bekannte Künstler Modell - ganz gleich, ob sie Männer oder Frauen waren. Und sie liebte auch unabhängig vom Geschlecht, denn ihr Vater machte es ihr vor, nach der Scheidung von Joséphines Mutter ging er eine Beziehung zu einem Mann ein - für Jo nichts allzu Ungewöhnliches. Ihre Geschwister dagegen fanden es zunächst gewöhnungsbedürftig. Doch mit Theo Le Feuvre ist ihr Vater noch heute glücklich liiert. Josephines "große" Karriere als Muse endete, als sich auch ihr Studium allmählich gen Ende neigte. Sie empfand darin keinen großen Reiz mehr und keine Erfüllung. Stattdessen wollte sie sich selbst verwirklichen...

Die Berufung: Joséphine studierte Kunst und Kunstgeschichte an der renommierten Sorbonne. Bezahlt wurde ihr das Studium größtenteils durch ihren Vater, doch sie verdiente sich auch ein wenig hinzu, während sie weiterhin als "Muse" tätig war und inzwischen ganz genau wusste, was die Künstler um sie herum brauchten. Es waren weniger heiße Affären, als vielmehr jemand, der ihnen einfach nur zuhörte. Außerdem arbeitete sie nebenher als Art Handler (nicht zu verwechseln mit einem Kunsthändler) in der Galerie ihres Vaters, doch ihre Praktika, die fürs Studium verbindlich waren, absolvierte sie in einem großen Pariser Auktionshaus und im Louvre, dem wohl berühmtesten Kunstmuseum überhaupt. Möglich, dass ihr Vater die leise Hoffnung hatte, sie würde irgendwann eine seiner Galerien übernehmen, doch Joséphine hatte anderes im Sinn und gegen ihren Dickschädel kam selbst Gaspard nicht an. Dennoch zog sie mit Abschluss ihres Studiums 2011 mit einem Mitarbeiter ihres Vaters nach New York, um dort die Zweigstelle von DESJARDINS & LE FEUVRE aufzubauen und zu eröffnen. Dass sie längst ein amouröses Verhältnis zu dem smarten Kunsthändler und Galeristen Lucien unterhielt, der nur wenige Jahre älter war als sie selbst, verschwieg sie ihrem Vater. Zwei Jahre später fand sie sich jedoch allein in Chicago wieder. Dorthin hatte sich ihre Mutter nach der Scheidung von Joséphines Vater zurückgezogen. Anderseits hatte Jo den platonischen Avancen eines reichen Geschäftsmannes und Privatsammlers nicht länger standhalten können und ging auf sein lukratives Angebot ein für ihn als Kunsthändlerin tätig zu sein und seine Sammlung zu erweitern - was sie rund um die Welt führt. Doch ihr Lebensmittelpunkt sollte sich künftig in der Windy City befinden.

Das Fechten: Joséphine war noch nicht ganz sieben Jahre alt, als sie die Grundausbildung im Fechten erhielt und am Florett ausgebildet wurde. Mit 12 Jahren erhielt sie dann zusätzlich die Ausbildung mit dem Degen. Auch ihr Bruder Mathieu und ihre Schwester Léa besuchten Sportkurse, das war besonders ihrer Mutter wichtig, denn sie wollte, dass ihre Kinder einen Ausgleich zum Schulstoff erhielten und vielleicht wollte sie auch, dass sie Disziplin erlernten. Noémie Desjardins, eine gebürtige Barnes aus Chicago, war vor der Geburt ihrer Kinder selbst eine gefeierte Profitänzerin, ihre Tochter Léa hatte sich ebenso fürs Tanzen entschieden und Mathieu kämpfte sich wie Joséphine durchs Fechten. Beide nahmen an regionalen Junioren-Wettkämpfen teil und das Fechten wurde für Jo zu einer zweiten Leidenschaft. Weil sie sich dort regelrecht auspowern konnte. Ihr Bruder war darin nur einen Ticken besser wie es schien, denn mit den Jahren meisterte er sich zu einem echten Talent und durfte später sogar mit dem französischen Team zu den Olympischen Spielen. Einmal gewann er Bronze, beim zweiten Mal, vier Jahre später, sogar Gold! Heute verdient er sich sein Geld als Fechtlehrer an seiner eigenen kleinen Akademie in Montpellier. Joséphine hatte irgendwann aufgehört an Wettkämpfen teilzunehmen, doch die Trainings hat sie selten verpasst und auch in Chicago ist sie in einer Fechtschule eingeschrieben.

Havanna, Kuba: 2016 erfüllte sie sich einen langersehnten Traum und flog für drei Wochen zu einem befreundeten Pärchen nach Kuba. Sie hatten sich dort einen Zweitwohnsitz eingerichtet. Die Obama-Regierung machte es möglich, dass sich die Beziehungen beider Länder entspannte und es US-Bürgern vereinfacht wurde mit einem Touristenvisum einzureisen. Denn ja, Dank ihrer in den USA geborenen Mutter konnte sich Joséphine als stolze Besitzerin zweier Pässe bezeichnen - den US-amerikanischen und den französischen Pass. Dass sie zur selben Zeit wie ein gewisser Archäologieprofessor namens Henry Bell auf Kuba weilte, sollte sich als Schicksal herausstellen. Sie begegneten einander als Fremde und verbrachten doch schnell Tag und Nacht miteinander. Herausgerissen aus ihrer beider alltäglichen Leben und an diesem paradiesischen Ort war es ein Leichtes, sich auf eine Urlaubs-Liebschaft ohne Happy End einzulassen. Und Henry, der ohnehin gerade an einem Scheideweg in seinem Leben stand, schien die Aufmerksamkeit der um einige Jahre jüngeren Frau gutzutun. Doch die Zeit auf Kuba war begrenzt und so auch ihre Liaison. Joséphine hatte zwar seine Nummer im Gepäck, glaubte aber, den unglaublich intelligenten schottisch-stämmigen Henry nie wiederzusehen.

The Bear And The Maiden Fair: Es sollte sich herausstellen, dass Henry Bell seinen Lebensmittelpunkt nach Chicago verlagert hatte, wo er eine Professur an der Northwestern übernahm. Aber erst, als Joséphine es wagte diesen Mann anzurufen, fand sie heraus, dass sie in derselben Stadt lebten. Sie trafen sich - ganz unverbindlich - denn Henry schien ihr gegenüber plötzlich ein wenig reservierter als noch in der Karibik. Doch aus ihren unzähligen Gesprächen heraus (und sie konnten herrlich miteinander reden!), entstand die Idee eines Podcasts. 2018 wurde The Bear And The Maiden Fair geboren. Dieser Podcast, der wöchentlich über einen bekannten Musik-Streamingdienst ausgestrahlt wurde, behandelte in abwechselnder Reihenfolge geschichtliche wie auch kunstgeschichtliche Themen. Dabei referierten sie mal über Kuriositäten, Mythen und Legenden, bestimmte Epochen oder besondere geschichtliche Begebenheiten und Personen. Aber je bekannter (oder anerkannter) der Podcast wurde, desto häufiger lud man sich auch Gäste ein. Bei Henrys Studierenden kam der Podcast sehr gut an, aber von einem Welterfolg war man weit entfernt. Doch dafür machten sie das alles nicht, denn sie konnten einfach über etwas sprechen, das sie beide liebten. Und als Bonus obendrauf konnte Joséphine Zeit mit dem Archäologen verbringen, obwohl sie nunmehr nur noch Freunde waren...

Familie
Cousine Als Lysette mit ihrer Familie in Barcelona gelebt hat, war es ein einfaches, dass sich ihre und Joséphines Familie gegenseitig besuchten, immerhin sind Spanien und Frankreich Nachbarländer. Obwohl die Cousinen unterschiedlichen Alters sind, so mag Jo ihre Cousine und war durchaus froh, dass sie nach ihrem Umzug nach Chicago neben ihrer Mutter auch weitere Familienangehörige hatte, die sie vom Heimweh etwas ablenkten.
Freunde
Mitbewohnerin Bibs ist ein richtiges Herzchen. Obwohl sich Jo und Bibs noch nicht so lange kennen, stellte sich schnell heraus, dass sie gut miteinander harmonieren. Jo feiert Biancas Plan, die Modewelt mit Fashion für sämtliche Frauentypen zu revolutionieren. Außerdem können sie gegenseitig rote Lippenstifte tauschen oder Jo backt und Bianca testet deren kleine Kreationen. Die zehn Jahre Altersunterschied spielen dabei keine Rolle wie Jo findet - die Freundschaft und Liebe kennt laut Joséphine kein Alter.
Mitbewohnerin Emilia ist eine Naturgewalt und das allen voran stimmlich. Die Besitzerin des Hauses und Jo kennen sich nun seit nunmehr drei Jahren, nachdem Jo als eine der ersten Mitbewohner in das Haus eingezogen ist. Die beiden Frauen, die fast im gleichen Alter sind, sind zu Freundinnen geworden, auch wenn sie hier und da unterschiedliche Interessen und Meinungen vertreten. Aber das gibt einer Freundschaft auch erst die richtige Würze. Ansonsten kann man mit Em wunderbar Pferde stehlen und natürlich bekommt sie ihre standing ovations, nach einem Solo.
sehr gute Freundin Das mit Micah und Jo war irgendwie Liebe auf den ersten Blick - rein platonisch versteht sich, obwohl nicht von der Hand zu weisen ist, dass Micah eine sehr attraktive Frau ist! Mic liebt gutes und qualitativ hochwertiges Essen mindestens sehr wie Jo und die gemeinsamen Koch-Sessions sind immer mit jeder Menge harmlosen Klatsch und Tratsch, Männergeschichten und viel Wein gespickt. Die Französin ist froh in Chicago jemandem wie Mic begegnet zu sein, waren ihr die Amerikaner doch anfangs sehr suspekt.
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When they dimmed out all the lights.
Eli AstorJoséphine Desjardins
17.04.2021, Am Abend The Whistler - Jazz Club
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