Teri Bell-Carson
Jenny
12.09.2022
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Jennifer Aniston
Teri Bell-Carson ist momentan abwesend.
Grund: Forentreffen, Convention, Umzug, AHHH!
20.09.2022 — 11.10.2022

Es gibt kaum etwas, das Teri Bell-Carson mehr hasst, als die Frau von oder Sextherapeutin genannt zu werden. Ja, das trifft zwar beides zu, doch ist es genau das, worauf jeder sie reduzieren will, und das kotzt sie tierisch an. Die 48-Jährige (*29. Dezember 1972) ist weitaus mehr als nur die hübsche Ehefrau eines bekannten Fernsehgesichtes, die obendrein noch einen augenscheinlich skurrilen Job ausgeübt hat. Dass sie nun schon seit sechs Jahren nicht mehr aktiv als Sextherapeutin arbeitet, sondern mit Norah Caldwell, eine ihrer engsten Freundinnen, ein eigenes Unternehmen gegründet hat, das scheint niemanden zu interessieren. Ihr Unternehmen Kinky Rooms ist spezialisiert auf die Einrichtung von ganz individuellen Sexräumen. Teri, als Sextherapeutin, und Norah, als Interior Designerin, kümmern sich gemeinsam besonders engagiert darum, die Räume ihrer Kund*innen nach ihren persönlichen Vorlieben einzurichten. Das alles geschieht selbstverständlich auf sehr respektvolle Art und Weise und ohne jegliche Tabus. Schließlich weiß Teri, dass Sexualität per se noch immer ein sehr sensibles Thema ist, auch wenn sie das absolut nicht nachvollziehen kann. Die Menschen sollen verdammt nochmal endlich die Stöcke aus ihren Ärschen ziehen! Neben denen, die ihren ehemaligen Job absolut verpönen, gibt es aber auch diejenigen, die sich dermaßen daran aufgeilenhängen, und allerlei versaute Fantasien entwickeln. Dabei entspricht Teri diesen mit großer Wahrscheinlichkeit nicht einmal. Was ihr eigenes Privatleben angeht, ist sie sogar sehr altmodisch. Heirat, Haus und Kind – das waren ihre großen Ziele, und die hat sie – mit ein wenig Verzögerung – erreicht. Ihre Ehe mit Tony Carson ist ein ständiges auf und ab. Es scheint so, als könnten sie manchmal nicht mit-, aber erst recht nicht ohne einander. So sehr sie ihn manchmal auch verflucht, sie liebt Tony. Hat sie immer, wird sie immer. Es geht nicht ohne ihn. Auch nicht, wenn sie beide mal wieder getrennt sind und sich im Zuge dessen mit anderen treffen. Am Ende gibt es für Teri dennoch nur Tony. Dass ihr gemeinsamer Sohn Teddy von dem ganzen hin und her nicht schon ein Schleudertrauma hat, ist wohl ohnehin ein Wunder. Obwohl Toby und sie manchmal tatsächlich in getrennten Zimmern leben, wohnen die drei weiterhin gemeinsam in ihrem Heim in 716 W Schubert Avenue. Denn ganz egal, wie gerade der Beziehungsstatus im Hause Bell-Carson lautet, sie sind – und bleiben – immer noch eine Familie.

Good to Know
[++] stärken [--] schwächen
analytisch » beschützend » charakterstark » diskret » durchsetzungsstark » ehrlich » entscheidungsfreudig » fokussiert » furchtlos » gewissenhaft » hilfsbereit » intelligent » kommunikativ » lernwillig » lösungsorientiert » mitfühlend » optimistisch » pflichtbewusst » redegewandt » reflektiert » scharfsinnig » tough » treu » verständnisvoll » weltgewandt » widerstandsfähig » zielorientiert » zuverlässig anmaßend » aufmüpfig » belehrend » bevormundend » dominant » dreist » egozentrisch » eifersüchtig » eitel » geschwätzig » großkotzig » harmoniebedürftig » hitzköpfig » hochmütig » impulsiv » kampflustig » launisch » machthaberisch » nachtragend » neugierig » oberflächlich » pedantisch » rechthaberisch » schusselig » selbstverliebt » ungeduldig » verbohrt » zimperlich
» Teri Bell-Carson wurde am 29. Dezember 1972 als Teri Christine Bell in Providence, Rhode Island geboren. Sie wuchs als älteste von drei Kindern in einer mittelständischen Familie auf. Als Kind wechselte Teri ihren Berufswunsch quasi wöchentlich. Lange Zeit wollte sie aber Ballerina werden.

» Ihr Ansehen war ihr schon immer sehr wichtig. Kein Wunder also, dass sie während der Schulzeit sehr auf ihren Status achtete und sich so schnell es ging, an die beliebten Kids heftete. Doch dadurch, dass sie Cheerleaderin war, stand sie in der Hierarchie ohnehin oben, und so war es fast selbstverständlich, dass ihr erster Freund ein Football-Spieler aus der Schulmannschaft war. Auch wenn Teri sich als Teenager an den Wochenenden auf geheimen Partys herumtrieb und da auch Alkohol trank, verbrachte sie den Tag über trotzdem mit Lernen, denn ihr Schulabschluss war ihr sehr wichtig. Sie wollte nicht nur beliebt sein, sondern auch schulisch etwas abliefern. Teri Bell gab sich nicht nur mit einer Sache zufrieden. Wer sagte auch, dass man nicht klug und beliebt sein konnte?

» Durch einen Psychologie-Kurs in der Schule bekam sie erste Einblicke in dieses doch sehr große Feld und fand Interesse daran. Sie kaufte sich sogar psychologische Magazine am Kiosk, um sich abseits vom Schulstoff weiterzubilden. Zwar verstand sie das meiste nicht auf Anhieb, doch sie nahm es als Ansporn, sich mehr in die Themen einzulesen. Während ihre Freundinnen also die neuste Vogue lasen, steckte Teri mit ihrer Nase in Wissenschaftsmagazinen. Ab dem Moment, in dem Teri beschlossen hatte, Psychologie in Harvard studieren zu wollen, arbeitete sie hart daran, sich diesen Traum zu erfüllen. Wobei sie es nie als „Traum“ betitelt hatte, weil es für sie so nach etwas klang, das man zwar erreichen konnte, oder eben auch nicht. Und sie hatte nie einen Plan B. Deshalb setzte sie alles in Bewegung, ein Stipendium zu bekommen. Sie opferte Wochenenden, um sich gemeinnützig zu engagieren, trat dem Planungskomitee der Schule bei, engagierte sich generell sehr für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler, und riss sich sprichwörtlich den Arsch auf. Ganz nebenbei lernte sie dann bis spät in die Nacht, um perfekte Arbeiten abzuliefern.

» Doch all ihre harte Arbeit zahlte sich aus: Teri erhielt schließlich ein Stipendium in Harvard. Dass die ganze harte Arbeit damit nicht aufhörte, sondern dort erst richtig anfing, das war ihr zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst. Sie verließ ihre Familie in Providence und zog auf den Campus. Anfangs war sie tatsächlich ein wenig überfordert von all den Erwartungen, denen sie dort ausgesetzt war. Doch Teri wäre nicht Teri, wenn sie sich nicht durchgebissen hätte. Die Herausforderungen spornten sie nämlich nur noch mehr an. Es dauerte ein paar Wochen, doch dann hatte sie ihren Rhythmus gefunden. Es folgten viele schlaflose Nächte, in denen sie Ergebnisse von Studien analysierte, an neuen Studien arbeitete und nebenbei noch in der Bibliothek saß, um Arbeiten zu schreiben. An manchen Tagen vergaß Teri sogar zu essen. Kein gesunder Lebensstil, aber in ihrem Hinterkopf war immer der Gedanke, dass sie das Stipendium verlieren könnte, wenn sie nicht ablieferte. Und dazu mussten ihre Noten eben auch nicht weniger als perfekt sein. In der Zeit verzichtete sie auf vieles und war sehr einsam. Etwas, das ihr damals allerdings gar nicht so klar war. Nach vier Jahren hielt sie ihren Bachelorabschluss in der Hand, doch strebte bereits da nach mehr. Ihre Bewerbung für ein Masterstipendium war schon raus, und einige Wochen danach erhielt sie auch dafür eine Zusage.

» Während ihres Studiums widmete sich Teri der Forschung, unterstützte die Professoren als wissenschaftliche Mitarbeiterin in ihren Arbeiten und geriet dadurch auch immer mehr selbst in den Fokus. Sie konnte sich definitiv vorstellen, ebenfalls einen Doktor in Psychologie zu machen, doch ihr Weg schien sie woanders hinzuführen. Sextherapie war ein Feld, das sie zunehmend interessierte. Vor allem, weil es so eine Nische war, die besonders zu der Zeit noch weitaus mehr verpönt war als heute. Eigentlich hatte sie nie groß darüber nachgedacht, eine eigene Praxis zu eröffnen, um andere Menschen zu therapieren, denn ihr Interesse hatte immer mehr der Forschung gegolten. Bis jetzt. Klar hatte sie auch in Harvard viele Möglichkeiten, sich der Psychologie in ihren verschiedenen Formen zu widmen, aber es zog sie doch immer mehr in diese spezielle Richtung.

» Ihren ersten Berührungspunkt mit der Öffentlichkeit hatte Teri mit Mitte 20, als sie ihren Professor in einer Talkshow vertreten musste. Es ging darum, sein aktuelles Projekt und die bisherigen Ergebnisse vorzustellen und zu erörtern, und da er selbst verhindert war, musste Teri zwangsläufig einspringen. Die Chance, über das Projekt zu reden, hatten sie nicht verstreichen lassen können, da damit auch wichtige Gelder in Verbindung gestanden hatten, die sie für die weitere Forschung gebraucht haben. Ihr ging wahrlich der Arsch auf Grundeis. Alle Augen waren auf sie gerichtet, und würde sie es versauen, wäre sie die alleinige Schuldige. Doch es lief gut, mehr als das. Teri gab sich im Interview kompetent und sachlich, und bewies oben drauf noch eine gute Portion Humor. Man musste aber auch dazu sagen, dass ihr Interviewpartner es ihr sehr leicht gemacht hatte. Tony Carson bemerkte offenbar schnell, wie man aus ihr etwas herauskitzeln konnte, und sie konnte nicht leugnen, dass er sie mit seiner Art ein wenig um den Finger gewickelt hatte. So sehr, dass sie zusagte, als er sie wenig später nach einem Date fragte. Als Tony in ihr Leben trat, wusste Teri noch nicht, wie sehr er alles auf den Kopf stellen würde. Sie fingen an, sich häufiger zu sehen und sie verliebte sich immer mehr in ihn. Mit ihm fühlte sie sich irgendwie … komplett. Es war nur eine Frage der Zeit, bis aus ihnen ein Paar wurde. Nach dem erfolgreichen Abschluss ihres Masterstudiums zog Teri dann zu Tony nach New York. Dort begann sie schließlich auch die Weiterbildung zur Sextherapeutin. Eine der wenigen Anlaufstellen für eine Weiterbildung hatte es tatsächlich im Big Apple gegeben, welch glücklicher Zufall! So wurde aus Teri Bell eine New Yorkerin. Das Großstadtleben war für sie etwas komplett Neues. Klar, Providence war jetzt auch kein Kaff, aber New York war eben nochmal eine ganz andere Liga. Es fiel ihr nicht schwer, sich dort einzuleben. Viel eher wirkte es so, als wäre sie schon immer für das Großstadtleben gemacht gewesen.

» Mit Ende 20 konnte sich Teri schließlich zertifizierte Sextherapeutin schimpfen und eröffnete im Zuge dessen sogar ihre eigene Praxis. Witzig, wie sie am Ende doch genau das tat, was sie anfangs nicht gewollt hatte. Doch ihr Interesse an psychologischer Forschung nahm keineswegs ab. Gerade weil es im Bereich der Sextherapie noch nicht viel gab, wollte sie selbst mit gutem Beispiel vorangehen und eigene Texte in Fachzeitschriften veröffentlichen. Teri hängte sich in ihrer Arbeit sehr rein, wie man es nicht anders von ihr erwartet hätte. Sie kümmerte sich um die Sorgen und Ängste ihrer Patient*innen, und half ihnen dabei, sich mit ihrer Sexualität wohler zu fühlen und die eigenen Vorlieben schätzen zu lernen. Neben dem Beruflichen lief es aber auch privat mehr als gut. Teri sah in Tony den Mann fürs Leben. Seine Bekanntheit rückte auch sie immer mehr in den Fokus. Schließlich wollten die Leute wissen, wer die Frau an der Seite des gutaussehenden Fernsehgesichts war. Etwas, woran sie sich erst mal gewöhnen musste. Bereits damals nervte es sie schon, dass die Menschen sich nicht einmal die Mühe machten, sich mehr mit ihr als Person zu befassen, sondern sie immer nur als Frau von Tony Carson oder aber natürlich als Sextherapeutin betitelt wurde, was faktisch natürlich stimmte, doch es ging ihr gegen den Strich, dass sie lediglich darauf reduziert wurde. Schließlich hatte sie zu dem Zeitpunkt schon einige Artikel in namhaften Magazinen veröffentlicht, hatte einen Master in Psychologie in fucking Harvard(!) abgeschlossen, und war deshalb gewiss nicht nur die Frau von Tony Carson. Dabei betitelten die Medien sie bereits als seine Frau, noch bevor Tony überhaupt um ihre Hand angehalten hatte. Aber auch das war nur noch eine Frage der Zeit.

» Ihre Hochzeit war ein großes Spektakel. Natürlich. Denn Teri gewöhnte sich immer mehr an den gehobenen Lebensstil, und mal ehrlich, sie mussten doch auch zwangsläufig groß auffahren! Denn alle erwarteten genau das. Außerdem brachte es ziemlich viel Geld, die offiziellen Hochzeitsfotos an ein Hochglanzmagazin zu verkaufen, weshalb das Budget ohnehin um einiges größer war. Obwohl Teri sich eigentlich als sehr emanzipierte Frau sah, sehnte sie sich irgendwie schon immer nach dem klassischen Lebensbild. Erst die Hochzeit, dann das eigene Haus, um dort die eigene Familie zu gründen. Nur leider wollte es mit dem Nachwuchs bis dato nicht so richtig klappen. Gelegentlich schlug ihr das sehr auf die Stimmung, wenn das Stäbchen in ihren Händen wieder nur einen Strich statt der heißersehnten zwei Streifen zeigte. Doch sie gab die Hoffnung nicht auf.

» Als Tony ein Angebot aus Chicago bekam, um das neue Gesicht beim Sender Fox News zu werden, stand für sie beide außer Frage, dass er das Angebot annehmen musste. Zwar spielte sich ihr Leben zu der Zeit komplett in New York ab, aber glücklicherweise waren sie beide Menschen, denen die Karriere sehr wichtig war. So waren sie sich beide direkt einig, was zu tun war. Teri hatte natürlich ein schlechtes Gewissen, ihre Patient*innen in New York zurückzulassen, gab sie aber in die guten Hände eines geschätzten Kollegen. In Chicago fanden sie in der Nähe des Lincoln Parks das perfekte Haus für ihre Familie, die hoffentlich bald von Nachwuchs gesegnet wurde. So langsam war es Teri nämlich leid, auf Veranstaltungen immer wieder danach gefragt zu werden, wann es denn endlich so weit war. Komisch, dass immer nur sie diese Frage gestellt bekam, Tony allerdings kein einziges Mal.

» Vor Tony hatte es andere Männer in ihrem Leben gegeben, die ihr früher oder später das Herz gebrochen hatten. Dass auch ihr Ehemann ihr das antun könnte, das hatte sie nicht für möglich gehalten. Wie naiv sie doch war! Denn genau tat er, indem er mit einer anderen Frau schlief, und verletzte sie damit tierisch. Ja, zu diesem Zeitpunkt war zwischen ihnen schon länger etwas im Argen gewesen. Es lief nicht mehr alles so rosig wie noch zu Beginn ihrer Ehe. Darüber hinaus setzte es Teri auch noch zu, dass sie scheinbar nicht schwanger werden konnte, und diesen Frust ließ sie zunehmend an ihrem Mann aus. Dennoch war das in ihren Augen kein Grund, sie zu betrügen. Teri war so wütend, dass sie erst mal Abstand von Tony brauchte. Deshalb schmiss sie ihn kurzerhand aus dem Haus. Klassische Kurzschlussreaktion von Mrs. Bell-Carson. Schließlich hatte er es verkackt und nicht sie! Ob sie ihm diesen Fehltritt verzeihen konnte, wusste sie nämlich nicht …

» Tja, und dann kam es, wie es kommen musste: Herzlichen Glückwunsch, Mrs. Bell-Carson, Sie sind schwanger! Die Euphorie ihres Arztes ging im ersten Moment nicht auf Teri über. Wie lange hatte sie auf diese Nachricht gewartet, und jetzt, wo ihre Ehe augenscheinlich den Bach runterging, ausgerechnet da war sie schwanger?! Wer wollte sie da verarschen? Sie brauchte ein paar Tage, um diese Nachricht zu verdauen und sich zu überlegen, wie sie weitermachen wollte. Ihr Arzt hatte mehr als einmal betont, wie gefährlich diese Schwangerschaft werden könnten, denn, nun ja, sie war eben nicht mehr die Jüngste. Aber Teri wusste vom Moment an, als sie das kleine Ultraschallfoto in den Händen gehalten hatte, dass sie dieses Baby bekommen wollte. Aber dafür brauchte sie Tony, denn alleine würde sie das nicht schaffen. Nur musste sie eben auch sicher sein, ob es mit ihnen überhaupt weitergehen konnte. Jetzt könnte sie das haben, was sie sich immer gewünscht hatte. Eine Familie mit dem Mann, den sie liebte. Denn ja, Teri liebte ihn immer noch. Egal, wie weh er ihr getan hatte. Also biss sie die Zähne zusammen und machte einen Schritt auf Tony zu. Sie vergab ihm seinen Fehltritt und gemeinsam entschieden sie, sich zusammen zu reißen und es nochmal zu versuchen. Für das Baby.

» 2013 kam ihr gemeinsamer Sohn Teddy zur Welt. Teri war überglücklich, ihren kleinen Liebling in ihren Armen halten zu können und nahm sich in den ersten Monaten sehr viel Zeit, um sich vollkommen ihrer Mutterrolle zu widmen. Zum ersten Mal in ihrem Leben stand der Job nicht an erster Stelle. Ihre Prioritäten verschoben sich. Es fühlte sich zunehmend merkwürdiger an, als Sextherapeutin zu arbeiten, weshalb sie schließlich beschloss, ihre Praxis zu schließen. Sie wollte nicht, dass Teddy irgendwann in der Schule deshalb von anderen gemobbt wurde. Kinder konnten mit zunehmendem Alter echt fies sein. Ihr umfassendes Wissen wollte Teri jedoch nicht einfach so verpuffen lassen. Es war einer dieser wir-haben-eindeutig-zu-viel-Wein-getrunken-Abende, als ihre Freundin Norah ihr von einer neuen Kundin erzählte, die sie doch allen Ernstes gefragt hatte, ob sie ihr auch einen Sexraum einrichten könnte. Zuerst lachten sie darüber, dann allerdings kam ihnen die Erleuchtung: Es war eine Marktlücke. In den folgenden Tagen recherchierte Teri, ob es bereits ein Business dafür gab, anderen Menschen Sexräume einzurichten, doch Chicago hatte da bisher nicht zu bieten. Also pitchte sie Norah die Idee, und ehe sie sich versahen, gründeten sie ihr eigenes Unternehmen namens kinky rooms.

» Heute ist Teddy acht Jahre alt, ein fleißiger Schüler und definitiv Teris größter Stolz. Teri selbst ist erfolgreiche CEO von kinky rooms und richtet ihren Kund*innen mit viel Hingabe Sexräume nach ihren individuellen Wünschen und Vorlieben ein. Tony ist das beliebte Gesicht seiner eigenen Politsendung auf Fox News. Ihre Ehe ist … kompliziert? Es gibt gute Tage, aber auch schlechte Tage. Manchmal viele davon, manchmal wenige. Mal lieben sie sich, mal hassen sie sich, und trotzdem raufen sie sich irgendwann wieder zusammen. Ob sie nun offiziell zusammen oder getrennt sind, sie wohnen unter demselben Dach. Nicht immer auch im selben Bett geschweige denn im selben Zimmer, aber glücklicherweise gibt es im Haus ja eine gute Auswahl an Zimmern, dass man sich nicht ständig über den Weg laufen muss. So ganz kommt Teri nicht von Tony los. Egal, wie sehr dieser Mann sie aufregt, wie oft sie ihn zum Teufel wünscht, am Ende ist er immer noch ihr Tony. Sie liebt ihn. Manchmal so sehr, dass es weh tut. Und vermutlich wird sich daran auch nichts mehr ändern. Es gibt Tage, da hält sie es nicht aus, im selben Raum mit ihm zu sein, aber ein Leben ohne ihn, wäre für sie definitiv unvorstellbar.

wusstest du, dass ...
» Teri mit zweitem Namen Christine heißt?
» sie jeden korrigiert, der sie fälschlicherweise Mrs. Carson nennt? Wenn überhaupt ist sie Mrs. Bell-Carson!
» sie mit Social Media und dieser neumodischen Technologie so ihre Schwierigkeiten hat und selbst mit ihrem Smartphone noch überfordert ist? Von Netflix, Spotify etc. braucht man bei ihr auch nicht anfangen, da ploppen nur Fragezeichen auf.
» Teri sehr impulsiv sein kann, wenn sie wütend ist? Manchmal fliegen da sogar Gegenstände.
» sie eine Brille braucht und auch eine besitzt, sie aber nur sehr selten trägt, weil sie findet, dadurch alt zu wirken?
» Teri generell ein Problem mit ihrem Alter hat, sich aber auch nicht unters Messer legen will, weil sie das Gefühl hat, dadurch ein schlechtes Vorbild zu sein?
» ihr Sohn für sie jederzeit an erster Stelle kommt?
» Tony und sie in ihrem Haus selbstverständlich auch ein eigenes Spielzimmer haben, wie sie es in Gegenwart ihres Sohnes immer nennen?
» sie schon vor Tonys Fehltritt eifersüchtig war, das aber seitdem noch schlimmer geworden ist?
» Teri sich gerne für offen und unvoreingenommen hält, sich aber trotzdem von Vorurteilen beeinflussen lässt und sogar sehr oberflächlich ist?
» sie alle zwei Wochen einen Termin zur Maniküre hat?
» sie es hasst, wenn andere sie auf ihren ehemaligen Job als Sextherapeutin reduzieren? Jetzt mal ehrlich, sie hat doch weitaus mehr zu bieten und „praktiziert“ jetzt auch schon seit sechs Jahren nicht mehr!
» Teri sehr dominant ist und gerne selbst das Ruder in der Hand hält? Gleichzeitig tut sie sich echt schwer damit, die Kontrolle auch mal abzugeben.
» sie sehr gerne andere Menschen beobachtet und ihr Verhalten analysiert?
» in der Bibliothek in ihrem Haus ihre Harvard Zeugnisse sowie alle Magazine ausgestellt sind, in denen Artikel von ihr veröffentlicht wurden? Ja, darauf ist sie immer noch sehr stolz, und sie wird nicht müde, damit anzugeben.
» sie allergisch gegen Nüsse ist?
» sie es absolut nicht leiden kann, wenn man sie warten lässt? Egal, ob es ein Arzttermin oder eine Verabredung mit Freunden ist.
» Teri insgeheim doch auf romantisches Kitsch steht?
» sie sich nie mit weniger als dem Besten zufrieden gibt?
Familie
Freunde
Bekannte
Liebe
Feinde
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They say these are the golden years
Teri Bell-CarsonLogan Pierce
30.04.2021, nach 20 Uhr 716 W Schubert Avenue
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