Phillip Knightley
Kathi
16.12.2021
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Richard Madden
Wirklich vorausschauendes Planen war noch nie die Stärke von Phillip Knightley. Das sah man daran, dass er sich mit gemeinsam mit ein paar Freunden für den Gang zur Army entschied. Und das, obwohl das eigentlich nicht sein Plan gewesen war, schließlich gab es in seiner Familie mehr als genügend Veteranen, auch ohne ihn. Auch sein Vater gehörte zu ihnen und war einer der Knightley-Männer, der diese Zeit weniger gut verarbeitet hatte, dem Alkohol verfallen war. Nicht unbedingt etwas, dem man nacheifern wollte. Aber trotzdem entschied sich Phil für den leichten Weg, bei dem er nicht nachdenken musste. Zumindest war er der Meinung, dass dieser Weg so aussehen würde, bis er auch tatsächlich für seinen ersten Einsatz ins Ausland flog und dort am eigenen Leib mitbekam, wie Krieg wirklich aussah. Und was für traumatische Ereignisse dort schon fast an der Tagesordnung standen. Etwas, das auch seine Freunde eindeutig unterschätzt hatten. Im Gegenteil zu ihnen hat es Phil aber geschafft, das alles ohne bleibendes Trauma zu überstehen, seine Resilienz sucht wohl ihresgleichen. Trotzdem gehörte Phil zu den ersten aus seinem Freundeskreis, die ihren Dienst bei der Army beendeten. Nicht wegen der Angst um sein Leben, die ihn bei jedem Aufwachen aufs Neue wieder heimsuchte, trotz aller Verarbeitung. Nein, seine damalige Freundin Megan teilte ihm mit, dass sie schwanger war. Für Phil ein absoluter Gamechanger, er wollte nicht, dass sein Kind ohne Vater aufwuchs. Oder eben mit einem Vater, der die meiste Zeit über nicht anwesend war.
Und so ging es für Phil wieder zurück in seine Geburtsstadt Chicago, um mit Megan das Familienleben so durchzuziehen, wie es sich gehörte. Das Problem war nur, dass wollen und können einfach nicht immer das Gleiche sind. Weswegen ihre Beziehung auch nicht wirklich lange dauerte. Vielleicht spielten aber auch andere Dinge ihre Rolle bei der Trennung. Angefangen mit dem Studium, das der nun 24-jährige Phil durchzog und einen Abschluss in Psychologie machte. Nicht, weil er sich selbst unbedingt im Dienstfeld eines Psychologen sah, sondern weil er ein neues Ziel für sich gefunden hatte: das FBI. Und auch wenn es ihm als Veteran leichter gemacht wurde, dort aufgenommen zu werden, kam er doch um einen Abschluss nicht herum. Die Zeit an der Uni fehlt ihm jedoch überhaupt nicht und Phil ist froh darüber, dass sich seine Anstrengungen ausgezahlt haben, denn das mit der Bewerbung beim FBI klappte. Trotzdem fühlte sich Phil manchmal ein kleines bisschen fehl am Platz, aber er zog die Ausbildung durch und gab sein Bestes, ist mittlerweile als Special Agent tätig. So viel zu seinem Vorsatz, keinen gefährlichen Job mehr ausüben zu wollen und für seinen Sohn da zu sein. Aber dieses Vorhaben wurde ohnehin durchkreuzt, wodurch er wieder bei den Trennungsgründen für seine Beziehung mit Megan ist. Kurz nach dem ersten Geburtstag ihres Sohnes kam nämlich heraus, dass das gar nicht Phils Sohn war. Sondern das Ergebnis einer Affäre, die Megan während seiner Abwesenheit hatte. Daraufhin machte Phil Nägel mit Köpfen und packte seine Taschen, so gerne er auch den kleinen James hatte.
Ganz so dauerhaft war die Trennung jedoch nicht sofort, denn sie versuchten es noch ein zweites Mal miteinander. Dieser gescheiterte Beziehungsversuch ist auch die letzte Beziehung, die Phil hinter sich hat. Seither sind es eher kurze Affären, mit denen er sich die Zeit vertreibt und bei denen er sich auf die Vorzüge konzentriert. Denn niemand beschwert sich, wenn er einmal zu viel arbeitet oder sich zu oft mit Freunden trifft oder sich sonst die Zeit vertreibt. Er ist also glücklicher Single und von Sehnsucht nach einer Beziehung meilenweit entfernt. Sein Team ist ohnehin so etwas wie eine zweite Familie, da kommt so etwas wie Einsamkeit nicht auf. Außerdem ist sein Singledasein ganz praktisch, weil es kein besonderes Problem darstellt, wenn es in seiner Wohnung in 2698 W CULLERTON S in South Lawndale ein wenig chaotisch zugeht.
Es hat also durchaus Vorteile für Phil, dass er allein lebt. Und mit seinen 35 Jahren hat er auch noch keine Torschlusspanik, sondern genießt eher sein Leben und sieht alles mit Humor. Dazu gehört es auch, dass er sich für seine Geburtstagspartys, die immer an den glorreichen 15.09.1985 erinnern, an dem er auf die Welt gekommen ist, wunderschöne Mottos ausdenkt. Sehr zur Freude seiner Freunde und Familie.


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