Danny Adkins
Nug
18.11.2022
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Cole Sprouse
Ein Leben im Rampenlicht, ständig im Mittelpunkt aller Aufmerksamkeit, links und rechts von den Massen gefeiert, bejubelt und beneidet zu werden… was sich für viele wie ein sehnlicher Wunschtraum anhört, ist für ihn hier der absolute Horror: DANIEL ADKINS (* 31.10.1999) – von den meisten DANNY gerufen – hat die Nase gehörig voll von Glanz und Gloria, welche das Dasein des Sohnes einer Rocklegende angeblich mit sich bringen, und möchte am liebsten einfach nur seine scheiß Ruhe haben. Die grimmige Miene und der ausgestreckte Mittelfinger des 21-JÄHRIGEN in die Linsen der allzeit gegenwärtigen Kameras bringen das jeweils in aller Deutlichkeit zum Ausdruck. Ganz offensichtlich wurde dem Bub einmal zu oft von Paparazzi beim Verlassen seines Zuhauses in der 341 N MICHIGAN AVE abgepasst. Möglich auch, dass es weh tut, wenn man irgendwann merkt, dass vermeintlichen Freunde nur deshalb etwas an einem liegt, weil man ihnen billig Karten zum nächsten Konzert besorgen kann. Blitzlichtgewitter und Scheinwerferlicht also hin oder her, Danny hat längst die Bilanz gezogen: Der ganze Ruhm seines Vaters und der Trubel, der dessen Rockstardasein mit sich brachte, hatte für den Rest der Familie – für ihn, seine Geschwister und seine Ma – hauptsächlich Schattenseiten. Das fing schon damit an, dass der Junge von seinem Dad nie sehr viel hatte, zumal der in seiner Kindheit meist on the road und damit im Leben seines Sohnes kaum präsent war. Wenig erstaunlich also, dass Danny nie eine sonderlich enge Bindung zu ihm aufgebaut und über die Jahre hinweg ein gewisses Ressentiment gegen seinen Vater entwickelt hat. Später, da fing es dann an mit den Headlines der Boulevardpresse, den Vergleichen, den Erwartungshaltungen, den Meinungen völlig fremder Leute, die ihm und seinen Geschwistern das Leben schwer machten – ein Grund mehr, weshalb der sensible Danny sich immer mehr abkapselte, der sensationsgeilen Welt da draußen mit zunehmender Skepsis begegnete und eine hohe Mauer um sich herum hochzog. Gleichsam entwickelte er einen schon fast verbissenen Ehrgeiz, sich selbst zu verwirklichen, völlig unabhängig vom Pfad, den Mitteln und Connections seines berühmten Vaters zu sein, frei von äußeren Einflüssen, ganz nach dem Motto: Ich bin ich – die Hölle, das sind die anderen. Gut, eine Handvoll Leute davon ausgenommen. Seine BESTE FREUNDIN, zum Beispiel, die Danny bereits seit Grundschul-Tagen kennt und an deren Seite die Welt doch noch irgendwie in Ordnung scheint. Sie war es mitunter auch, die ihn dazu überredete, jetzt, nachdem er seinen BACHELOR OF SCIENCE IN CREATIVE MEDIA AND AUDIO ENGINEERING abgeschlossen hat, erstmal ein Zwischenjahr einzulegen und gemeinsam mit ihr all die Möglichkeiten zu erkunden, die das Universum sonst noch so hergibt. Und das, obschon Daniel, der aktuell ein Praktikum bei 103.5 KISS FM als Tontechniker ablegt, eigentlich ziemlich klare Vorstellungen davon hat, was er später einmal gerne machen will. Nichtsdestotrotz ließ er sich auf ihre Idee eines "Selbstfindungstrips" ein und macht jetzt ihr zuliebe einen Haufen Zeugs mit, wozu ihn normalerweise keine zehn Pferde bringen würden. Kein Wunder, spekulieren da die bunten Blätter auf zarte Gefühle zwischen den beiden und kaufen Danny sein stoisches SINGLE-Dasein nicht so wirklich ab…

Good to Know
[STÄRKEN] [+] kreativer Intelligenzbolzen, besitzt Köpfchen, eine blühende Fantasie, ein absolutes Gehör und ein Auge für den perfekten Photoshot [+] entschlossen und sehr zielstrebig, kein untätiger Träumer [+] leidenschaftlich, widmet sich seinen Passionen mit unerschöpflicher Ausdauer und viel Elan [+] mutiger Idealist, kämpft auch angesichts widriger Umstände für seine Überzeugungen und würde eine Kugel für den kleinen Mann abfangen [+] hartnäckig, gibt so schnell nicht auf [+] sehr empathisch, auch wenn es ihm manchmal schwer fällt, seine eigenen Gefühle zu zeigen [+] im Kern ein Altruist – würde alles stehen und liegen lassen für die Chance, die Welt zu einem besseren, gerechteren Ort zu machen [+] besitzt einen großen Aufmerksamkeitsradius, ist ein guter Beobachter und aufmerksamer Zuhörer, dem so schnell keine Unehrlichkeit oder noch so geringe Gefühlsregung entgeht [+] selbständiger Denker, hält nichts von Mitläufern und ist sehr darauf bedacht, seinen eigenen Weg zu gehen [+] starker innerer moralischer Kompass [+] fürsorglich und aufopferungsvoll seinen Liebsten gegenüber und treuer Freund, der alles stehen und liegen lässt, wenn man ihn braucht [+] hinter der vergleichsweise sehr erwachsenen, vernünftigen Ausstrahlung trocken humorvoll und durchaus zu Scherzen aufgelegt, wenn sie nicht nur auf seine Kosten gehen

[SCHWÄCHEN] [-] Sensibelchen, nimmt sich vieles zu sehr zu Herzen [-] wird schnell defensiv und undiplomatisch, wenn er sich angegriffen fühlt, und kann dann auch mal zubeissen [-] hat ein schnelles, ungeduldiges Temperament [-] misstrauisch und unnahbar Fremden gegenüber [-] sehr zurückgezogen, was sein Privatleben anbelangt, öffnet sich – mit Ausnahme seiner besten Freundin – nur ungern anderen Leuten [-] verklemmt, kommt nicht immer gut aus sich raus und ist oft etwas steif, gerade im Umgang mit Frauen [-] introvertiert, schnell überfordert mit zu viel Aufmerksamkeit und Trubel [-] grüblerischer Pessimist, erwartet von anderen Menschen meist das Schlechteste und äußert sich über sie und die Welt nicht selten zynisch [-] rechthaberisch, manchmal ein wirklich altkluger Streber [-] schnell frustriert, wenn er sich von seinem Gegenüber nicht verstanden fühlt [-] kritisch, hat sehr hohe Ansprüche an andere Leute, die nur die wenigsten erfüllen können [-] äußerst nachtragend, braucht lange oder einen wirklich guten Grund, um zu verzeihen [-] tut zwar so, als hätte er eine harte Schale und als mache ihm das Außenseitertum nichts aus, benötigt aber tatsächlich viel Liebe, Zuspruch und Geborgenheit

[VORLIEBEN] Fotografie, lange Abende in seinem Garagenstudio am Mischpult zu verbringen und neue Remixes und eigene Soundtracks zu generieren, Milkshakes, seine Lieblingsmütze, tiefsinnige Gespräche, authentische, auf dem Boden gebliebene, ehrliche Menschen, Stoizismus, Zeit, mit seiner Besten und deren Familie zu verbringen – für ihn jeweils ein Stück Normalität, Comic Books, Sci-Fi, Community Service, Kuchen, Muffins und Cookies, spontane Ausflüge und Wochenendtrips, Indie Games

[ABNEIGUNGEN] Menschenmassen, die Klatschpresse, Smalltalk, Dating Apps, Lügen und Spielchen, Unehrlichkeit, oberflächliche Menschen, Mitläufer, den Umstand, Sohn einer Berühmtheit zu sein, Diskriminierung, in der Öffentlichkeit (eigentlich: generell) auf seinen Dad angesprochen zu werden, sich im Stich gelassen zu fühlen, Kaffee, Familienanlässe, die sich meistens sehr gestellt anfühlen, Paparazzi, Partys, aufdringliche Leute, Überstimulierung

DANNY…

[1] … war von klein auf stets ein Mamakind und hatte zu seinem Vater nie ein sonderlich inniges Verhältnis, was in erster Linie damit zusammenhängt, dass Joseph Adkins in Dannys Kindheit die meiste Zeit auf Tournee und als Elternteil somit kaum präsent in seinem Alltag war. Die Distanziertheit und Vernachlässigung der väterlichen Pflichten nimmt Danny seinem Dad nach wie vor übel. Entsprechend unterkühlt ist die Vater-Sohn-Beziehung aktuell, und das, obschon die beiden sich eigentlich gar nicht mal so unähnlich sind. Besonders auf Fotos, auf denen Joseph Adkins noch jünger war, gleichen Danny und er sich aufs Haar, und auch die musikalische Veranlagung hat der Sohnemann nicht von irgendwo.

[2] … pflegt dafür immerhin zu seinen Geschwistern – allen voran zu seinem älteren Bruder – eine sehr enge Beziehung. Während Dalton früher in die Vaterrolle schlüpfte und bei familiären Angelegenheiten seine erste Anlaufstelle ist, obschon sich Danny oft als der erwachsenere von beiden fühlt, benutzen Dahlia und Danny sich gegenseitig regelmäßig mal als Kratzbaum, um Spannungen abzubauen, was schon mal in einer ordentlichen Zankerei endet. Trotzdem: Ein Happy End gab es bisher noch immer, und so unterschiedlich die Geschwister in mancher Hinsicht auch sein mögen, sie verbindet ein Band, das so schnell nichts und niemand zu durchtrennen vermag.

[3] … wäre eigentlich längst gern einmal von zuhause ausgezogen, bringt es aber nicht übers Herz, seine Mutter allein zurückzulassen, weshalb er nach wie vor in seinem „Turm“ an der 341 N Michigan Ave sitzt und auf die richtige Gelegenheit wartet, sein Burgfräuleindasein endlich abschütteln zu können.

[4] … raucht, in aller Heimlichkeit, hin und wieder eine Zigarette und auch mal einen Joint.

[5] … liest wahnsinnig gerne und viel, vor allem Fiction und Sci-fi. Sein Lieblingsbuch ist und wir auch für immer „Per Anhalter durch die Galaxis“ von Douglas Adams bleiben.

[6] … schrieb in der Schule stets gute Noten, war sonst aber nicht unbedingt der Musterschüler, zumal er sich in den Augen seiner Lehrer zu wenig für soziale Aktivitäten begeistern konnte und zumeist ein Einzelgänger blieb, mitunter, weil er seine gleichaltrigen Mitschüler immer eher anstrengend als interessant fand.

[7] … sammelte im Studium zusätzliche Credits mit Japanisch und Koreanisch Sprachkursen und belegte nebst seinen Hauptfächern Semesterkurse in Einführung Philosophie

[8] … hat nie gelernt, Auto zu fahren, und auch nicht wirklich das Bedürfnis, damit anzufangen, weshalb bei Ausflügen meistens die beste Freundin am Steuer sitzt.

[9] … ist zwar kein Fan von Paparazzi, hat selbst aber seine Fotokammera immer mitdabei, um Alltagsszenen und besonders Gesichter von Leuten, die er interessant findet, spontan in kunstvollen Momentaufnahmen einfangen zu können. Damit angefangen hat er bereits in der High School, praktiziert sein Hobby also bereits eine Weile, hat aber erst seit etwa einem halben Jahr damit angefangen, seinen eigenen Stil beim Fotografieren zu entwickeln.

[10] … liebt die Musik der 60er/70er Jahre und hat eine beträchtliche Plattenkollektion, die er ständig aktualisiert und um wertvolle Sammlerstücke ergänzt.

[11] … ist ein großer Bob Dylan, John Lennon und Jimi Hendrix Fan, wie die eingerahmten Memorabilia und lebensgroßen Poster an den Wänden seines Garagenstudios in der Lower Westside bezeugen.

[12] … spielt diverse Instrumente, darunter Schlagzeug, Gitarre und Keyboard. Sein absolutes Lieblingsinstrument ist und bleibt allerdings das Banjo.

[13] … ist ein absoluter Pro in Sachen Remixes und Mashups, hat allerdings bereits während dem Studium angefangen, seinen eigenen Soundtrack zu produzieren und auf seinen YouTube Kanal „Betelgeuse Records“ hochzuladen. Seine Musik konzentriert sich dabei auf überlebensgroße, gefühlsbetonte lo-fi retro soundscapes mit einem Kern aus kammermusikalischem Minimalismus, die beim Hörer ein Gefühl von Nostalgie und Vertrautheit erzeugen. Seine Musik eignet sich damit insbesondere zum Lernen, Träumen und Einschlafen, und kommt bei seinen knapp 8’000 Followern ziemlich gut an. Allerdings wissen weder seine Geschwister, noch seine Eltern von seinem YouTube Channel und den Klicks, die er damit generiert. Lediglich seine beste Freundin ist in das Geheimnis eingeweiht.

[14] … verwendet im Austausch mit seinen Followern und anderen Künstlern und Content Creators das Pseudonym „Marvin“ – eine Hommage an den manisch-depressiven, paranoiden Roboter aus seinem Lieblingsbuch.

[15] … leidet in emotionalen Stresssituationen unter Schlafstörungen und liegt, wenn ihn etwas beschäftigt, oft mehrere Nächte lang einfach wach. Selbst seine eigenen Einschlafkompositionen helfen da nicht immer weiter. Wenn es gar nicht mehr geht und er sich ja doch nur schlaflos in Chicago an die Decke seines dunklen Zimmers starrt, ist sein letzter Ausweg jeweils die Wahl der Nummer seiner besten Freundin.

[16] … hat ein sehr sensibles Gehör. Zu viele, zu laute Geräusche überfordern ihn schnell, weshalb man ihn selten ohne Kopfhörer oder Gehörschutz durch die Stadt laufen sieht.

[17] … hätte eigentlich gerne ein Haustier, gab egal ob Hund, Katze, Maus. Allerdings ist er sich der Verantwortung für das Tier bewusst, weshalb er sich entschlossen hat, noch ein Weilchen abzuwarten, bevor er sich den Wunsch einst erfüllt.
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